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Überregionale, nationale und internationale Meisterschaften

Am 14./15. Januar 1961 wurde der Skiklub Grächen mit der Organisation der Walliser Meisterschaften des KTSV (Katholischer Turn- und Sportverband) betraut. 

Es nahmen nicht weniger als 125 Fahrer daran  teil und es  gab gleich zwei einheimische Siege. Gruber Walter gewann den Langlauf, Zenklusen Erwin die Alpine  Kombination. Diese  zwei Athleten siegten dann auch Ende Februar in den gleichen Disziplinen bei den Schweizer Meisterschaften des KTSV in Alt St. Johann. 

Im Winter 1964 hätten in Grächen die Schweizer Meisterschaften des KTSV stattfinden sollen, sie  mussten jedoch leider wegen Schneemangels abgesagt werden. Auch im darauf folgenden Winter fiel wenig Schnee. Dank der Mithilfe einer Kompanie Soldaten aus dem Berner Oberland konnten die Pisten  dann trotzdem präpariert und die Wettkämpfe durchgeführt werden.

Weitere Höhepunkte in der Vereinsgeschichte waren die Durchführung der Walliser Meisterschaften des Schweizer Skiverbandes 1966  und die Organisation  der Schweizer Junioren Meisterschaften  1973.

Die 1987 gegründete IG  PRO ALPIN  setzte sich zum Ziel, in Grächen internationale Rennen durchzuführen. In Zusammenarbeit mit dem Skiklub konnte sie im Winter 1988 erstmals in Grächen  einen Damen-Europa-Cup organisieren. Im gleichen Jahr jedoch löste sich die IG auf, weil nur der örtliche, dem Schweizer Skiverband angeschlossene Skiklub autorisiert ist, FIS-Rennen zu veranstalten. Im Winter 1989 wurde auch die Bärgji-Piste von der FIS homologiert. Um dort jedoch Europa-Cup-Disziplinen austragen zu können, müsste zuerst die Zufahrtsstrasse ausgebaut werden, damit TV-Übertragungswagen bis in Zielgelände gelangen könnten. Grächen besass nun homologierte Pisten für sämtliche alpinen Disziplinen. Von da an fanden  beinahe jedes Jahr bis zu drei Damen-FIS-Rennen statt.

Am 11./12. Februar 1995 wurde der Skiklub Grächen mit der Organisation der Walliser JO-Meisterschaften beauftragt.